Hier möchten wir einige Fragen, die häufig von Eltern gestellt werden, aufgreifen. Ist Ihre Frage damit schon beantwortet? Wenn ja, freut uns das! Wenn nicht, sprechen Sie uns gerne an.
Für das Schuljahr 2026-27 sind Frau Albert und Frau Karacan weiterhin unsere Schulelternsprecherinnen – noch aus dem Vorjahr für 2 Jahre.
Es ist nicht so, dass sich alle Kinder einer Altersstufe auf demselben Entwicklungsstand befinden bzw. dahin gebracht werden können. In einer altersgemischten Gruppe fällt es leichter, auch die Verschiedenheit der Kinder zu akzeptieren und als Chance für ihre Entwicklung aufzugreifen.
Das Lernumfeld in altersgemischten Klassen ist anregungsreicher und wird den Lernansprüchen damit gerechter. In dieser Lernumgebung gibt es immer auch Angebote für „stärkere“ und „schwächere“ Schüler.
Selbstständiges Lernen, eigenständige Wissensaneignung und Individualisierung der Lernprozesse sind sehr wichtig für erfolgreiches Lernen mit „Langzeitwirkung“ und erhalten gerade im jahrgangsübergreifenden Unterricht besondere Gewichtung.
Soziales Verhalten, Toleranz und Achtung vor dem anderen können in der altersgemischten Gruppe eher gelernt werden, weil der direkte Umgang mit kleineren und größeren Kindern in der Klasse ständig solche Herausforderungen bietet.
Kinder, die keine oder nur wenige Geschwister haben, machen Lernerfahrungen und auch soziale Erfahrungen im Umgang mit älteren und jüngeren Kindern.
Der Übergang vom Kindergarten in die Schule verläuft fließender. Neue Kinder finden sich schneller in der Schulsituation zurecht.
Das Ausschöpfen der Lernmöglichkeiten eines jeden Kindes ist das Ziel des jahrgangsgemischten Unterrichtens. Die Kinder können mit älteren mitlernen und ihre Fertigkeiten durch das Helfen bei anderen festigen. Langsamer lernende Kinder können durch die Jahrgangsmischung drei Jahre in der bekannten Lerngruppe bleiben. Ein Wiederholen fällt somit nicht auf.
Jahrgangsübergreifender Unterricht ermöglicht gerade auch leistungsstärkeren Kindern ihren Möglichkeiten entsprechend schneller zu lernen. Je nach Leistungsfähigkeit können sie in verschiedenen Fächern auf unterschiedlichem Niveau arbeiten oder bereits nach einem Jahr gemeinsam mit Freunden in die Klassenfamilie 3/4 wechseln.
Es entstehen weniger Störungen, weil die Kinder einander vermitteln, ‚wo es langgeht‘. Lernanfänger wachsen in eine Lernumgebung hinein, die bereits durch Rituale und Regeln sowie Arbeitsformen von Älteren geprägt ist.
Soziales Lernen bedeutet nicht zusätzlichen Lernstoff. Es schafft im Gegenteil wichtige Voraussetzungen für das Lernen in unserer heutigen Gesellschaft, wie z. B. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Fähigkeit, mit Konflikten umzugehen etc.
Das Leistungsvermögen der Kinder unterscheidet sich in keiner Weise von dem der Kinder, die in Jahrgangsklassen gearbeitet haben. Dies haben wissenschaftliche Untersuchungen bereits ergeben.
Hausaufgaben im herkömmlichen Sinne gibt es so nicht. Es gibt festgelegte Übungszeiten, in denen die Kinder Unterrichtsinhalte wiederholend üben (wie Hausaufgaben) und mit den Arbeitsplänen eigenständig nach ihrem Lernstand arbeiten. Dies findet alles in der Schule während der regulären Ganztagsschulzeit statt. Sollten die Kinder die Arbeitszeit in der Schule nicht nutzen und ihre Arbeitspläne und Aufgaben nicht in der vorgesehenen Zeit machen, müssen sie diese zu Hause nacharbeiten.
Alle Kinder essen in unserer Mensa zu Mittag. Die Kosten für das Mittagessen werden zu 60% von der Kommune übernommen. Der Elternbeitrag beläuft sich ab dem Schuljahr 25-26 über das Gesamtjahr genommen auf 35 € im Monat. Es gibt keine Ermäßigung für Geschwister. Für das Essensgeld können Bildungsgutscheine beantragt werden. Dann ist das Essen kostenlos.